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19. May 2016 80

Murtal Classic 2016 mit einem Siegfahrer

Murtal Classic 14+15.5.2016

Eigentlich wollte ich 2016 keine Oldtimer-Rallyes fahren bzw. mitfahren. So war zumindest der Plan. Als mich eine Anfrage erreichte, ob ich nicht als Beifahrer bei der Murtal Classic teilnehmen wollte, fragte ich nach dem Auto und dem Fahrer. Ford Mustang Fastback Baujahr 1965 und Erich Volk. Ich wurde schwach und kurzentschlossen sagte ich zu. Nachdem ich von Wien anreiste, erreichte ich Knittelfeld am Freitag erst als die Fahrerbesprechung schon vorbei war. In Unzmarkt bei meinem Freund Gerhard und seiner Sigrid und Doc Vetta war Roadbook lernen noch angesagt. Ich gesellte mich deshalb kurz dazu. Danach ging es ab ins Bett. Am nächsten Morgen, Samstag war Treffpunkt 8:45 vor der Landesausstellungshalle in Knittelfeld. Der Ford Mustang brabbelte mir mit seinem V8 entgegen. Erich Volk stieg aus und wir begrüßten uns freundlich. Erich sagte, dass ich ihm als guter Beifahrer empfohlen wurde und er glaubt daran. Mein Glaube war aufgrund der bisher erreichten Ergebnisse etwas geringer. Bei der Murtal Classic hatte ich insgesamt 12 Mal teilgenommen, zweimal davon als Beifahrer mit meiner Frau Annette und wird konnten uns jeweils im Mittelfeld platzieren. Also von 150 Teilnehmern belegten wir ca. den 75 Rang. Ebenso war ich 2 Mal bei der Ennstal Classic Beifahrer und mein Fahrer Hermann und ich belegten einmal knapp einen Rang unter 100 und einmal über 100, aber immerhin lagen wir noch vor dem Schauspieler „Mc Dreamy“ Patrick Dempsey. Und das sollte ein guter Beifahrer sein? Naja, vielleicht lag es an der Instrumenten. Aber vielleicht macht ja Erich aus mir einen guten Beifahrer? Ich bin ja lernwillig und lernfähig und meistens hart im Nehmen. Wir gingen das Roadbook kurz durch. Erich hatte schon alle Startzeiten und Sonderprüfungen sowie die Zeit, die Länge und auch die Durchschnittsgeschwindigkeit notiert. Weiters sagte er mir, bei den Sonderprüfungen macht er alles selbst, ich hatte nur das Roadbook vorzulesen und zwar Punkt für Punkt.

Nicht mehr und nicht weniger. Ich sollte keine Geschichten erzählen, sondern Fakten. Ich in alten Manier erzählte immer etwas zuviel. Start der Murtal Classic, Samstag um 9:45. Ich las Position für Position vor, einmal etwas zu langsam, schon sind wir an einem Punkt vorbeigefahren. Einmal ist eine Position unklar, ich sage nichts, auch nicht gut, wenn etwas unklar ist, sollte ich es sagen und wir klären das gemeinsam. Die Sonderprüfungen gingen alle gut, Erich startete exakt die Uhr und ist die Ziellichtschranke genau bei der Zeit durchgefahren, wie er mußte. Natürlich sind elektronische Geräte eine gute Hilfe, aber man muss diese auch exakt bedienen können und auch entsprechend dosiert fahren.  Und wir reden hier von 1/10 Sekunden die Spitzenfahrer danebenliegen und hin und wieder ist auch ein 0 dabei, also wenn die vorgegebene Zeit  exakt erreicht wird. Der Stadt Grand Prix ist eine besondere Herausforderung, hier mußte gleich 4 Mal die gleiche exakte Zeit gefahren werden und noch dazu mit einer Zwischenzeit.  2 Mal am Samstag und 2 Mal am Sontag. Äußerste Konzentration war hier angesagt. Die Streckenführung am Samstag und Sonntag hielt einige Überraschungen, unangekündigte Passierkontrollen und eine Zeitprüfung deren Anfang im Roadbook nicht ersichtlich war. Ich muß sagen, auch wenn ich von der Murtaler Gegend bin, gute Ortskenntnisse sind nicht immer von Vorteil, man denkt zu einfach und im Roadbook kann leicht etwas anders verstanden werden. Auch die Bedienung des Twinmasters, der eine exakte Kilometerzählung auf 10m ermöglicht, sollte geübt sein. Kilometerkorrekturen können hiermit leicht durchgeführt werden, um auch kurze Abstände also z.B. „nach 20m rechts abbiegen“ exakt zu treffen. Nach anfänglichen Unsicherheiten meinerseits, hatten wir uns gut zusammengerauft. Auch wenn die ganze Rallye für mich sehr angespannt und etwas anstrengend war, hatte es sich voll ausgezahlt. 

Wir belegten den 1. Platz  in der Klasse 3, beim Stadt Grand Prix belegten wir den 2. Platz, ebenso belegten wir in der Gesamtwertung den 2. Platz. Pokale, Sachpreise und Fotos. Wir sind mitgefahren um zu Siegen und wir sind 3 Mal am Stockerl gestanden. Was willst du mehr, ach kann das Leben schön sein.


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